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 Und was ist draus geworden ? 

 

 Schon vor der Wahl 2000

 haben wir uns für diese Themen eingesetzt.

 

 Auch im 2006 haben wir nicht zu viel versprochen .
 

Hainholz  Schulerweiterung 
Vollbrechtsche Gärten Neueröffnung Freibad  
Parkplatzsituation Friedhofserweiterung
Erweiterung der Sportanlagen  Ein Radweg nach Nikolausberg 
Bushäuschen  Parkbänke
Zufahrtsstraße   Erneuerung Kindergarten 

Die Erweiterung der Janusz-Korczak-Schule –

30 Jahre Kampf mit gutem Ende von Jörg Rudolph

Die Erweiterung der Janusz-Korczak-Schule –

30 Jahre Kampf mit gutem Ende

Die Janusz-Korczak-Schule wurde 1972 errichtet. Der in den Planungen vorgesehene zweite Bauabschnitt wurde zunächst verschoben. Dieser vorläufige Zustand dauerte rund 33 Jahre. Die Verwaltung verstand es immer wieder, die Fertigstellung mit den verschiedensten Argumenten hinauszuzögern. Generationen von Schulkindern wurden in einer viel zu kleinen Schule unterrichtet. Die Schulleiter der Janusz-Korczak-Schule waren seither stets bemüht, den geplanten zweiten Bauabschnitt einzufordern. Erfolg war diesen Bemühungen nicht beschieden. Nach der letzten Kommunalwahl wurde das Thema erneut von Politik und Förderverein aufgegriffen. Allen Beteiligten war bewusst, dass die Schule eigentlich aus allen Nähten platzte. Schulleitung und Förderverein unternahmen immer neue Versuche und mobilisierten durch kreative Aktionen Politik und Verwaltung. Erste Gespräche in den Ratsfraktionen der Stadt Göttingen wurden geführt.

Auf meine Anregung fand am 27. Februar 2003 die Sitzung des Schulausschusses in Nikolausberg statt. Mein Ziel war es, den Verantwortlichen die Situation in der Schule vor Augen zu führen. Nach dieser Besichtigung und den Erläuterungen des Schulleiters Hartung waren sich alle Fraktionen einig, dass unmittelbarer Handlungsbedarf bestand. In der Schulausschusssitzung am 26. Juni 2003 lagen der Verwaltung die Anträge aller Fraktionen vor. Einstimmig wurde ein Konzept gefordert, mit dem der  Schulanbau so gestaltet werden könnte, dass den konkreten Bedürfnissen Rechnung tragen sollte.

Im August folgte der erste Sachstandsbericht. Die Verwaltung schlug die sogenannte Container-Lösung vor. Diese Lösung wurde zu meiner Verwunderung vom Förderverein und der örtlichen SPD als grosser Erfolg gefeiert. Indes wurde uns von der Verwaltung hiermit ein weiteres Provosorium vorgeschlagen. Insbesondere Fritz Güntzler als Vertreter der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen und ich machten den Beteiligten deutlich, dass für Nikolausberg eine fester Anbau gefordert werden müsse, damit nicht wieder eine 30 Jahre andauernde Zwischenlösung errichtet wird. Darauf hin legten Förderverein und Schulleitung ein Konzept für einen festen Anbau vor. Hier zeigte sich, dass mit wenig mehr Mitteln eine kompakte Erweiterung entstehen könnte, die auf Jahre hinaus Bestand haben würde. Allerdings waren nur 250.000,- EUR für diese Maßnahme in den Haushalt eingestellt worden, die nun nicht mehr ausreichten.

Ich brachte deshalb für die CDU/FDP Gruppe im Rat der Stadt Göttingen in der Ratssitzung am 05.12.2003 einen Änderungsantrag ein, um die Mittel auf 310.000.- EUR zu erhöhen. Auch der Oberbürgermeister plädierte für diese Lösung, um „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Der Antrag wurde von Rot/Grün abgelehnt, obwohl der Schulausschuss der grossen Lösung zugestimmt hatte. Wohl auf Druck der roten Fraktion im Rat der Stadt stimmte auch die SPD-Fraktion der Container-Lösung zu. Der Fraktionssprecher der SPD-Nikolausberg lies es sich nicht nehmen, im Tageblatt zu verkünden, man könne mit dieser Lösung „gut leben“. In der Ortsratssitzung vom 18. Dezember 2003 kam es daraufhin beinahe zum Eklat. Wir mussten feststellen, dass die SPD den gemeinsamen Weg verlassen hatte. Nach hitziger Diskussion lehnte die CDU-Fraktion im Ortsrat den - gerade vor dem Hintergrund der Presseerklärungen als Worthülse erscheinenden - Antrag der SPD-Fraktion zur pauschalen Unterstützung ab.

Der Ortsrat folgte dem Änderungsantrag der CDU-Fraktion und beschloss, die Fraktionen im Rat der Stadt Göttingen aufzufordern, 310.000,- EUR für das Vorhaben zu genehmigen.

Der Druck aus Nikolausberg wurde damit immer größer. Dies erkannte nun auch die SPD im Rat der Stadt Göttingen. In der Schulausschusssitzung am 29.04.2004 wurde dann von allen Fraktionen eine Erhöhung um 50.000.- EUR auf 300.000.- EUR beschlossen.

Endlich war der Weg frei.

Die weiteren Planungen durch das Hochbauamt ergaben eine Erhöhung der Baukosten. Hinzu kamen die Kosten der Inneneinrichtung, an denen sich der Ortsrat bereits mit 1.000 EUR beteiligt hatte. Zwischenzeitlich hat der Förderverein die für die Inneneinrichtung gespendeten Gelder freigegeben, um den Rohbau zu finanzieren.

Am 02.03.2005 war es endlich soweit. Die Grundsteinlegung fand in Anwesenheit des Oberbürgermeisters statt. Im neuen Schuljahr wird bereits in den neuen Räumen unterrichtet werden können.

Die Geschichte zeigt, dass auch in dieser Sache der Erfolg viele Mütter und Väter hat. Wir haben erneut gelernt, dass wir in Nikolausberg gemeinsam handeln müssen, um zum Erfolg zu kommen. Dazu gehört auch, dass man sich engagiert, wie es die CDU getan hat.

 

Jörg Rudolph

Mitglied im Schulausschuss der Stadt Göttingen

 

 


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Fritz Güntzler ist Mitglied des Niedersächsischen Landtages 

Er ist
  • Mitglied im Ortsrat Nikolausberg 
  • Vorsitzender der Ratsfraktion 
  • Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur
  • Mitglied im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen
  • stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss
weiter

 

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