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Themen
Und
was ist draus geworden ?
Schon
vor der Wahl 2000
haben
wir uns für diese Themen eingesetzt.
Auch
im 2006 haben wir nicht zu viel versprochen .
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30.06.2002
Nachdem die Erweiterung des Nikolausberger
Friedhofs die Zustimmung aller politischen Parteien in
Nikoalusberg gefunden und auch der Stadtrat der Erweiterungsfläche
Hainholz grundsätzlich zugestimmt hatte, scheinen die
Erweiterungspläne ins Stocken geraten zu sein. In dieser für die
Ortschaft wichtigen Angelegenheit herrscht indes nur auf den
ersten Blick Stillstand. Der Kirchenvorstand hatte sich bereits im
vergangenen Jahr mit allen Interessenvertretern aus Nikolausberg
zu einem Runden Tisch getroffen und das weitere Vorgehen
diskutiert. Teilnehmer des Runden Tisches sind die Mitglieder
aller Vereine, Parteien und Verbände aus dem Ort. Ein Problem der
Erweiterung ist die Finanzierung. Da von Dritten keine Mittel zur
Verfügung gestellt werden, muss die Erweiterung aus den
Friedhofsgebühren finanziert werden. Eine Berechnung liegt hierzu
bereits vor. Herr Samson, der ehemalige Ortsheimatpfleger, hat die
Kosten detailliert ermittelt, so dass die Möglichkeiten einer
Finanzierung konkret erörtert werden konnten. Diese Berechnung
steht unter dem Vorbehalt, dass für den erweiterten Friedhof in
der geplanten Form ein Bedarf besteht. Dazu hat sich der Runde
Tisch für eine Bürgerbefragung entschieden, die ursprünglich
durch das Institut für Volkskunde in Göttingen durchgeführt
werden sollte. Sie haben mit dem aktuellen Gemeindebrief den
ausgearbeiteten Fragebogen erhalten.
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| 19.02.2001
Die Erweiterung des Nikolausberger Friedhofs kann beginnen
Auf Initiative der CDU-Stadtratsfraktion stimmt der Stadtrat der
Erweiterung zu
Nach jahrelangem Stillstand ist endlich eine positive Entscheidung
der Stadt zur Friedhofserweiterung in Nikolausberg erfolgt. In der
Auseinandersetzung um die Durchsetzung dieses langjährigen
politischen Zieles der Nikolausberger Kirchengemeinde und des
Ortsrates hat sich besonders der CDU-Ortsverband Nikolausberg und
die CDU-Stadtratsfraktion eingebracht. Auf einen Antrag der
CDU-Stadtratsfraktion fasste der Stadtrat am 9. Juli 1999 einen
Beschluss auf Prüfung der Friedhofserweiterung durch die
Verwaltung. Die Ergebnisse wurden dem Umweltausschuss vorgestellt,
der mehrheitlich der Friedhofserweiterung zustimmte. Am 9. März
2001 brachte die CDU-Fraktion erneut den Antrag zur
Friedhofserweiterung in den Stadtrat ein. Es ging dabei um die
schnellstmögliche Einleitung des Bauleitplanverfahrens. In meiner
Einbringungsrede wies ich auf folgende Gegebenheiten hin:
„Es gibt kaum ein Thema, das stärker emotional beladen ist als
das der letzten Ruhestätte. Viele Menschen wollen an dem Ort, wo
sie zeitlebens oder doch wenigstens einen entscheidenden Abschnitt
ihres Lebens gelebt haben, wo ihre Verwandten und Freunde wohnen,
auch die letzte Ruhestätte finden.
Besonders in einem Ort mit dörflichem Charakter und einer
intakten Gemeinde - wie Nikolausberg es ist – besteht der
dringende Wunsch eines Großteils der Bewohner, ihre verstorbenen
Verwandten auch im eigenen Ort begraben zu können und auch selbst
dort begraben zu werden.
Vor rund hundert Jahren ist das in Aussicht genommene Grundstück
„Am Hainholz“ von der Klosterkammer der Kirchengemeinde
Nikolausberg mit der Zweckbestimmung einer Neuanlage des
Friedhofes gestiftet worden. Damals gab es rund 25 Bauernhöfe im
Ort. Vor 50 Jahren hatte Nikolausberg eine Einwohnerzahl von 350,
heute ist sie zehn Mal so hoch.
Mit dem Wachstum der Bevölkerung hielten die notwendigen
Infrastrukturmaßnahmen nicht Schritt. Besonders die notwendig
gewordene Friedhofserweiterung ist heute mehr denn je von
grundlegender Bedeutung. Ein von der Kirchengemeinde eingesetzter
Runder Tisch „Friedhofserweiterung“ setzte sich deshalb in den
letzten Jahren intensiv mit diesem Problem auseinander.
Auch der Ortsrat hat sich mehrfach flankierend zu den Initiativen
der Kirchengemeinde mit der Erweiterung befasst, und Bürgerversammlungen
haben die Stadtverwaltung aufgefordert, der Friedhofserweiterung
zuzustimmen.
Die Kirchengemeinde hat am 31.10.1998 einen detaillierten Antrag
auf Erweiterung bei der Stadtverwaltung eingebracht, der
allerdings dann ohne weitere Prüfung abgelehnt worden ist. Dies
hat sowohl beim Kirchenvorstand als auch beim Ortsrat Erstaunen
und Verärgerung hervorgerufen, denn die entscheidenden Einwände
gegen die Erweiterung – die Belange des Wasserschutzes – sind
durch Gutachten und durch eine öffentliche Demonstration des
sogenannten Grabhüllensystems ausgeräumt worden, was die
Stadtverwaltung offensichtlich nicht zur Kenntnis nahm.
Auf einer Bürgerversammlung am 26. April im kirchlichen
Gemeindesaal Nikolausbergs kam es dann zu einem entscheidenden
Durchbruch: Vertreter der beiden großen Parteien im Stadtrat,
also der CDU und der SPD, sicherten dem Nikolausberger Anliegen
auf Friedhofserweiterung ihre Unterstützung zu. Der daraufhin von
der CDU-Stadtratsfraktion eingebrachte Antrag auf Erweiterung
wurde im Mai 1999 im Umweltausschuss behandelt und führte am 9.
Juli 1999 zu einem Ratsbeschluss mit zustimmendem Ergebnis -
verbunden mit einem Prüfauftrag, „inwieweit eine Erweiterung
des kirchlichen Friedhofes in Nikolausberg unter Wahrung der
Belange von Wasser- und Landschaftsschutz möglich“ sei.
Die Ergebnisse dieses Prüfauftrages wurden eineinhalb Jahre nach
dieser Beauftragung im Dezember 2000 dem Umweltausschuss
vorgestellt. Das Gutachten kam zu dem Schluss, dass bei der
Friedhofserweiterung von einer grundsätzlichen Verträglichkeit
mit den Belangen von Natur und Landschaft auszugehen sei und auch
die hydrologische Verträglichkeit durch die Verwendung des
„Grabhüllensystems“ gewährleistet sei.
So gibt es weder für die Stadtverwaltung noch für den Stadtrat
einen Grund, der Friedhofserweiterung in Nikolausberg aus
landschaftsschutz- und wasserschutzrechtlichen Bedenken ablehnend
gegenüberzustehen.
Andererseits: Ein Zentralfriedhof mag zwar für die Stadt die
effektivste Lösung sein, für die Vororte mit ihren gewachsenen
Strukturen erfüllt er nicht die innersten Bedürfnisse der
Bewohner.
Friedhöfe sind Orte zum Nach- und Andenken:
Statt Anonymität sollen sie Geborgenheit und Individualität
vermitteln.
Ein kurzer Weg für den Friedhofsbesuch -, zum schnellen
Vorbeischauen, zur liebevollen Grabpflege oder zum längeren
Verweilen – das ermöglicht für die Nikolausberger Bevölkerung
der Friedhof im Ort, besonders wichtig für die älteren und
gebrechlichen Hinterbliebenen.
Bei der Schlussabstimmung stimmten CDU, SPD (aber nur unter der
Bedingung, dass die Erweiterung des Friedhofes die Stadt nichts
koste) und FDP dafür, der GAL/den Grünen waren jedoch die
Scheitelhainbuchen, deren Bestand am Hainholz durch die
Friedhofserweiterung in keiner Weise gefährdet ist, wichtiger als
eine würdige Ruhestätte in Nikolausberg. Sie stimmten deshalb
dagegen.
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Fritz Güntzler ist Mitglied des Niedersächsischen
Landtages

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Er ist
- Mitglied im Ortsrat Nikolausberg
- Vorsitzender der Ratsfraktion
- Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur
- Mitglied im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen
- stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss
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