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30.06.2002
Erfolgreiche Sanierung des Freibades auf
breiter Basis
Am 1. Juni 2002 haben wir alle rechtzeitig
zum Saisonbeginn das erneuerte Freibad eingeweiht. Unter der
Leitung des NSC und des Fördervereins und auf Grund der tatkräftigen
Mithilfe vieler Nikolausberger konnte innerhalb kürzester Zeit
das gesamte Becken erneuert, der Beckenrand neu gepflastert und
der Verkaufsraum neu ausgebaut werden. Die Durchführung der
Arbeiten war ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliche Mithilfe
jenseits der Zugehörigkeit zu Parteien, Vereinen und Verbänden.
Vorherrschender Anstoss war das Interesse am Erhalt des Freibades.
Die erfolgreiche Eröffnungsfeier am 1. Juni
ist ein gelungener Abschluss der dringend notwendigen Sanierung
des Freibades gewesen. Für die Eröffnung in diesem Jahr hatten
die Aufsichtsbehörden die Erneuerung des Beckens, der
Reinigungsanlage und die Feuersicherheit des Verkaufsraumes zur
Bedingung gemacht. Der das Bad betreibende NSC hatte die Kosten
mit überschlägig 50.000 Euro ermittelt. Auf Initiative des
Vorstandes und dort insbesondere des Sportwartes Hartmut Seebach
wurde Anfang des Jahres in einer Marathonsitzung von 21 Gründungsmitgliedern
der Förderverein Freibad Nikolausberg gegründet. Er ist seit
seiner Gründung erfolgreich tätig und sorgt dafür, dass die
notwendigen Mittel für die Sanierung zur Verfügung stehen. Der
aus Jürgen Hilbig, Uwe Curdt, Uwe Maier, Karin Rüssel und Pastor
Ulrich Braun bestehende Vorstand hat bisher erstklassige Arbeit
geleistet und die Ziele des Fördervereins jedem Nikolausberger
nahegebracht. Der Flyer ist ein gelungenes Beispiel guter Öffentlichkeitsarbeit.
Der Ortsrat hat auf Antrag der CDU-Fraktion in der Sitzung vom
21.03.02 einstimmig die Schirmherrschaft für den Förderverein übernommen.
Die Sanierungsarbeiten wurden sodann in einem wahren Kraftakt
gleichsam bis zur letzten Minute abgeschlossen. Das Bad glänzt
jetzt unter der bewährten Leitung von Gero Scheuss mit neuem Überlaufbecken,
attraktiver Pflasterung und weiteren Freizeitmöglichkeiten. Alle
Nikolausberger sollten die Möglichkeit wahrnehmen und sich einen
Besuch gönnen. Auch damit unterstützen Sie -liebe
Nikolausberger- den Erhalt dieser für Nikolausberg prägenden
Freizeiteinrichtung. Soviel in kurzen Stichworten zu der
Erfolgsgeschichte der Freibadsanierung.
Der Erfolg dieses Vorhabens besteht neben dem
Ergebnis aber auch darin, dass über die Vereins- und
Parteigrenzen hinaus viele Nikolausberger mithalfen und dadurch
die Einhaltung des Zeitplans und des Kostenrahmens ermöglichten.
Während in allen Vereinen die immer mehr fehlende Initiative
beklagt wird, war die Beteiligung bei der Freibadsanierung überragend.
Es fehlt hier der Platz, alle zu erwähnen,
die mitgeholfen haben.
Das ständige Engagement des Sportwartes des
NSC, Hartmut Seebach, muss gleichwohl hervorgehoben werden.
Hartmut Seebach hat nicht nur die Initiative ergriffen und den Förderverein
auf den Weg gebracht. Auch bei den Arbeitseinsätzen war er immer
vor Ort und hat sie nicht nur organisiert, sondern auch Hand
angelegt, wo es notwendig war. Ausnahmslos war auch Frank Grüneklee
dabei; er half gleichsam vom Abbruch des alten Beckens bis zum
Neuaufbau der Rutsche mit. Ständig, auch bei den schwierigsten
Arbeiten, war unser Bürgermeister Jörg Rudolph anzutreffen. Er
bewies, dass die Schirmherrschaft des Ortsrates keine Floskel ist.
Von den zahllosen Helfern müssen die
ehrenamtlichen Fachleute erwähnt werden, ohne die das Bad nicht
fertig geworden wäre.
Sven Noack steht für die Elektroarbeiten,
Matthias Schröder für die Sanitärinstallation. Den Verkaufsraum
und die Küche hat Bodo Schneider in aller Stille gänzlich allein
eingerichtet. Bernd Lüders erledigte die Maurerarbeiten. Die
Beckenumrandung wäre wohl ohne Rainer Friedrich und Lothar Meyer
nicht so fachgerecht und optisch einwandfrei gepflastert worden.
Bernd Klinge hat für die Außenisolierung des Beckens gesorgt und
sogar das dafür notwendige Material kostenlos mitgebracht. Unser
Ortsbrandmeister Werner Lohrengel ließ es sich nicht nehmen, das
Wasser einzulassen. Endlich müssen auch Emiko Seebach und Frau
Dr. Funck erwähnt werden, die mit einer Top-Verpflegung für die
notwendige Energie der Freiwilligen sorgten. Alles das zeigt, dass
wir auch ohne Mithilfe und Zuschüsse „von oben“ viel bewegen
können.
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