Ortsverband Nikolausberg 
 
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 Wir für unseren Ort 

 

 

  

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Beleuchtung des Waldes oder: Die Verwaltungsspitze kann auch schnell arbeiten


Worum geht es:

Der Ortsrat Nikolausberg hat sich in seiner Sitzung vom 21.02.2008 mit einer Bitte des
Max-Planck-Institutes befasst, den Waldweg vom Hainbuchenring bis zum MPI zu beleuchten und den Belag zu verbessern, um Unfallrisiken auszuschließen. Dieser Weg wird von vielen Mitarbeitern des MPI genutzt. Gerade in frühen Morgen- und Abendstunden sei eine Beleuchtung nahezu unverzichtbar.

Der Ortsrat hat sich gegen die Stimmen der SPD-Fraktion gegen eine Beleuchtung ausgesprochen und hat der Verwaltung die Aufschotterung des Weges empfohlen. In der sehr kontrovers geführten Diskussion ist das Schlagwort geprägt worden: „Wir wenden uns gegen eine Beleuchtung des Waldes“. Die Sache schlummerte in der Folgezeit. Am 19.03.2009 beschloss der Ortsrat auf Antrag der SPD-Fraktion, den Gehweg zwischen dem Ortseingang und der Kreuzung am Faßberg zum MPI mit einer Beleuchtung auszustatten. Die Stadt Göttingen lehnte diesen Antrag mit fehlenden Mitteln ab.

Erneut trat zunächst eine gewisse Ruhe ein. In der Ortsratssitzung vom 24.09.2009 entwickelte sich in der Bürgerfragestunde mit Frau Beck vom MPI eine lebhafte Diskussion zu dem Thema. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine intensive Diskussion zwischen MPI und Ortsrat sicherlich sinnvoll sei.

Dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst war zu erfahren, dass es eine Vereinbarung zwischen dem Oberbürgermeister der Stadt und dem MPI geben sollte. Bevor wir in der Ortsratssitzung am 19.11.2009 eine offizielle Anfrage stellen konnten, begannen ohne Einbindung des Ortsrates  die Bauarbeiten. Geradezu in einer Blitzaktion wurden die 4 m hohen Masten aufgestellt, der Weg ist bereits geschottert. Auf eine weitere Eilanfrage der CDU-Fraktion in der Ortsratssitzung am 19.11.2009 wurden wir vom Referat des Oberbürgermeisters informiert. Tenor: Der OB konnte sich dem Wunsch eines so grossen Arbeitgebers nicht verschließen.  Man sei davon ausgegangen, dass die Bedenken des Ortsrates ausgeräumt seien.

Nach Auffassung der meisten Ortsratsmitglieder hat die Verwaltungsspitze massiv gegen unsere in der NGO geschützten Belange verstossen. Es hatte sich bereits eine Mehrheit der Fraktionen dazu abgestimmt, in einer weiteren Eilsitzung die einstweilige Einstellung der Bauarbeiten zu fordern. Doch die Verwaltung war schneller: „Der Wald ist seit dem 30.11.2009 beleuchtet“.  

An dieser Stelle soll die Diskussion nicht fortgesetzt werden. Es ist nur zu beklagen, dass die Kommunikation zwischen Ortsrat und MPI erst nach den „geschaffenen Tatsachen“ in Gang kommt. Am 18.12.2009 hat ein Gesprächstermin im MPI stattgefunden. Bei Redaktionsschluss war das Ergebnis noch nicht bekannt. Vielleicht finden ja die verantwortlichen Gremien den Weg zu einer konstruktiven Kommunikation, um andere Vorhaben gemeinsam anzugehen. Auch das MPI ist Bestandteil von Nikolausberg (vielleicht nicht geografisch), viele Mitarbeiter sind Einwohner von Nikolausberg, deren Interessen im Rahmen der Gesamtortschaft Berücksichtigung finden sollten.



 





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