|
10 Fragen zur Person haben wir unserem
Fraktionsvorsitzenden im Ortsrat Burghard Wegener gestellt.
Redaktion:
„Geben Sie uns Auskunft über Ihre
Lieblingsliteratur, Lieblingsmusik, ihr Hobby und ihre Schwächen.“
B. Wegener:
„In meiner Freizeit lese ich gern
historische Bücher, wobei mich das Mittelalter und dort der
Staufer Friedrich II besonders interessiert. Mich fasziniert
weiterhin die Epoche der Völkerwanderung.
Während meiner Urlaube wandere ich gern in
grösseren Höhen. Ich konnte in den letzten Jahren einen meiner Söhne
dafür begeistern und muss mich nun ständig den Herausforderungen
der neuen Generation am Berg stellen. Das schafft neue Energien.
Meine Schwäche ist wohl meine Ungeduld, die
meine Mitmenschen zuweilen arg in Anspruch nimmt. Ob auch meine
Vorliebe für Sportwagen zu den Schwächen zählt, weiß ich
nicht. Bei der Musik bin ich in den achzigern beim HardRock hängen
geblieben. Ein gutes Stück von CCR bringt mich immer noch in
Schwung.
Redaktion:
„Seit wann leben Sie auf dem
Nikolausberg?“
B. Wegener:
„Seit 49 Jahren mit 3 jähriger
Unterbrechung, die ich in München verbrachte. Sie sehen daran,
dass mich auch eine der attraktivsten Städte in Deutschland nicht
auf Dauer aus Nikolausberg abwerben konnte.“
Redaktion:
„Welches ist Ihr Lieblingsplatz auf dem
Nikolausberg?“
B. Wegener:
Einen festen Platz gibt es nicht. Für meine
regelmässigen und ausgedehnten Spaziergänge, die ich als
kreative Phasen nutze, ist für mich der Nikolausberger Wald
unverzichtbar. Im übrigen geniesse ich gern ein kühles Pils im
Klosterkrug und dort am besten unter der Linde.
Redaktion:
„Wen würden Sie als Ihr politisches
Vorbild bezeichnen?“
B. Wegener:
„Vorbilder sind für mich die
Kommunalpolitiker vor Ort, die ihre Bodenhaftung nicht verlieren.
In erster Linie ist das Otti Nolte, der sich unermündlich für
Nikolausberg eingesetzt hat. Er war es, der mich in ständigen
Diskussionen gleichsam für die Arbeit im Ortsrat angeworben hat.
Leider war es mir nicht vergönnt, mit ihm im Ortsrat
zusammenzuarbeiten. Auch Harald Noack ist für mich Vorbild, nicht
zuletzt, weil ich weiß, dass die Anwaltstätigkeit und die
Kommunalpolitik eine hohe zeitliche Belastung darstellen, die nur
erfüllt werden kann, wenn man beide Tätigkeiten gleichsam im
Blut hat.“
Redaktion:
„Wie verlief Ihr bisheriger politischer
Werdegang und welche Funktionen bekleiden Sie?“
B. Wegener:
„Ich habe mich Anfang der neunziger Jahre
zunächst im Ortsverband engagiert und 2001 erstmals für den
Ortsrat Nikolausberg kandidiert. Dort bin ich Sprecher der
CDU-Fraktion. Seit 2003 bin ich Vorsitzender des Ortsverbandes der
CDU-Nikolausberg. Sie sehen daran, dass meine politische Tätigkeit
auf Nikolausberg beschränkt ist. In diesem Ortsteil sehe ich
meine Aufgaben und den unmittelbaren Bezug zu den Einwohnern.“
Redaktion:
„Welche Aufgaben hat ein
Ortsratsmitglied?“
B. Wegener:
Ich verstehe den Ortsrat als Gremium, das die
Interessen der Einwohner unmittelbar im Ort ermittelt, bündelt
und sodann gleichsam in die Stadt transportiert. Die Arbeit im
Ortsrat in den vergangenen Jahren zeigt mir, dass die Interessen
der Nikolausberger nur in Nikolausberg richtig verstanden werden können.
Die Gespräche in den Vereinen und Verbänden, bei Veranstaltungen
auf der Strasse und den Festen zeigen mir die Interessen und Bedürfnisse.
Zum Ergebnis kommt man ja weniger in einer formellen Anhörung
oder einer Bürgerfragestunde. Das schlichte Gespräch bei jeder
Gelegenheit kommt zum Ergebnis. Als Ortsratsmitglied muss ´ich
nach meinem Verständnis auch die Veranstaltungen und Versammlung
der Vereine regelmässig besuchen; das Vereinsleben ist ein fester
Bestandteil in Nikolausberg.“
Redaktion:
„Wo sehen Sie Ihren politischen
Schwerpunkt?“
B. Wegener:
„Mein politischer Schwerpunkt liegt in
Nikolausberg jenseits aller Ideologien. Ich denke, dass ich eine
gewisse konservative Grundhaltung habe. Mein Leben innerhalb der
Familie, meine Berufstätigkeit und meine politische Tätigkeit
haben mir gezeigt, dass die Orientierung an gewissen Grundwerten
zu richtigen Entscheidungen führt. Ich muss nicht jedem Trend
hinterherhetzen und jeden Tag eine „neue Sau durchs Dorf
jagen“. Zu den für mich wichtigen Grundwerten zählt auch die
Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde.“
Redaktion:
„Welches Projekt im Ortsrat Nikolausberg
lag oder liegt Ihnen besonders am Herzen?“
B. Wegener:
„Es gibt insgesamt vier Themen, denen ich
mich in Nikolausberg besonders widmen möchte:
Die CDU Nikolausberg kämpft seit langem
darum, den Hainholz zu einem Begegnungsplatz für Nikolausberger Bürger
umzugestalten.
Wir haben in den vergangenen
Ortsratssitzungen mehrfach mit dem Seniorenforum über das Projekt
„Seniorengerechtes Wohnen in Nikolausberg“ diskutiert. Die
Arbeit des Seniorenforums möchte ich gern weiterhin unterstützten.
Der NSC hat sich für 2007 die Erweiterung
der Sportflächen und eine weitere Übungshalle vorgenommen. Jörg
Rudolph ist Mitglied der Arbeitsgruppe, wir beide unterstützen
den Vorstand bei diesem Projekt mit unserer Arbeit im
Wirtschaftsausschuss.
Die CDU in Nikolausberg setzt sich seit
Jahren für die Erweiterung unseres Friedhofes ein. Wir wollen die
Kirchengemeinde weiterhin bei den Plänen unterstützen.“
Redaktion:
„Ihre politischen Wünsche für die Zukunft
Nikolaus-bergs?“
B. Wegener:
„Ich wünsche mir einen handlungsfähigen
Ortsrat mit einer Mehrheit für die CDU, damit wir unsere
Planungen und Vorhaben für Nikolausberg umsetzen können.“
Redaktion:
„Wie beurteilen Sie die derzeitige
politische „Großwetterlage“ und welche Empfehlungen können
Sie aus Ihrer Sicht dazu geben?“
B. Wegener:
„Ich bin der Auffassung, dass die seit
Jahren bestehende und zunehmende Arbeitslosigkeit die größte
sozial- und wirtschaftspolitische Katastrophe ist, die in
Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg stattfindet. Wir benötigen
dringend eine handlungsfähige und entschlossene Regierung. Die
CDU-Landesregierung in Niedersachsen bietet dafür ein
hervorragendes Beispiel.“
„Vielen Dank für das Gespräch, Herr
Wegener.“
|